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Bildungskreis Nordhessen - www.salz-nordhessen.de
in Kooperation mit www.mxks.de, www.proletarische-briefe.de

ForschungsSeminar 11. - 13. April 2008 in Kassel
Anmeldung: bildung[at]salz-nordhessen.de
anfallende Kosten werden auf alle Teilnehmer umgelegt

Zu Fragen der Durchsetzung des Wertgesetzes auf dem Weltmarkt

Seminarplan:
Freitag 11.04.08
Kulturzentrum Schlachthof, Mombachstraße 12
15:00 - 18:00 Uhr
  1. Der nationalökonomische Bezug des Marxschen Begriffs von „gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit“
  2. Modifikation des Wertgesetzes „in seiner internationalen Anwendung“ (Marx)
    1. Was für Modifikationen entstehen aufgrund verschiedener nationaler Intensitätsgrade
    2. Was für Modifikationen entstehen aufgrund verschiedener nationaler Produktivität

    ab 18:00 Uhr Abendessen - danach frei für …

    Samstag 12.04.08
    Anne-Frank-Haus, Marburger Straße 41
    10:00 - 13:00 Uhr
  3. „Ungleicher Tausch“ auf dem Weltmarkt?
  4. Zur Konkurrenz auf dem Weltmarkt auf der Grundlage national unterschiedlicher Intensitäten, Produktivitäten, Löhne, Arbeitszeiten, Mehrwert- und Profitraten (unter der Annahme: nationale Durchschnittsprofitraten, Produktionspreise, Geld = Goldware)
       Hierzu werden beim Seminar Tabellen vorgelegt und interpretiert:
    Zur Auswirkung von Unterschieden in Intensität und Produktivität der Arbeit sowie im Lohnniveau zwischen verschiedenen Ländern

  5. 13:00 - 15:00 Uhr Pause

    15:00 - 17:00 Uhr
  6. Beurteilung der Weltmarktdiskussion der 70er Jahre
  7. Wechselkurse unter den Bedingungen inkonvertibler Zentralbanknoten

ab 18:00 Uhr Abendessen - danach frei für …

Sonntag 13.04.08
10:00 bis 13:00 Uhr
Abschlussdiskussion
Ausformulierung des Selbstverständnisses von Weltmarkt
Nächste Schritte der Kooperation
Referenten:
Guenther Sandleben, Ansgar Knolle-Grothusen, Peter Hartmann, N.N.

Zum Charakter des Wochenendseminars
Das Seminar ist nicht voraussetzungslos. Die Referenten betreten mit der Kategorie Weltmarkt einen Forschungsgegenstand, der noch vieler Anstrengungen zur Klärung des Begriffs bedarf. Angeknüpft wird an die Frontlinie, die Marx grundlegend in den hoch konzentrierten Text-passagen von Kapitel 20 (MEW 23, S. 583 + 584) und ergänzend dazu im 15. Kapitel (vor allem S. 547f) aufgebaut hat. Hierbei handelt es sich wesentlich um Die Modifizierten Durchsetzungsformen des Wertgesetzes auf dem Weltmarkt.
   In den 1970er Jahren gab es hierüber einen wissenschaftlichen Streit (siehe TOP 5). Das ist der Anknüpfungspunkt für das angekün-digte Forschungsseminar vom 11. bis 13. April 2008. Es dient zuerst einmal der Selbstverständigung der Referenten selbst. In dieser Koo-peration entsteht ein Positionierungskonzept der Kategorie Welt-markt, welches zur Weitertreibung anregt und ein breiteres Publikum erreichen kann.
Das Forschungsseminar wird im öffentlichen Rahmen des SALZ-Bildungskreis Nordhessen veranstaltet, da die Kooperation in Forschungsfragen zu den Zielsetzungen von SALZ e.V. gehört. Durch die breitere Streuung sollen potentielle Mitstreiter für die Ausdehnung der Kooperation gewonnen werden.
Allerdings sollten die TeilnehmerInnen gute Kenntnisse des Marxschen Kapitals (mindestens eine gründliche Lektüre des ersten Bandes) besitzen.

weitere Materialhinweise
Zu TOP 2
(und 4):
Ein zentraler Tagesordnungspunkt sind die Themen, die Marx in den hoch konzentrierten Textpassagen von Kapitel 20 (MEW 23, S. 583 + 584) und ergänzend dazu das 15. Kapitel (vor allem S. 547f) angeht.
Zudem als Diskussionsfaden zur Abstoßung: Über die ‚Modifikation des Wertgesetzes auf dem Weltmarkt‘ - und den Auseinanderset-zungen darüber 1970 - 1985
Zu TOP 5:
(Lektüretipp: Busch/Schöller eher verbindlich, Prokla 1 sowie Busch wünschenswert)
Zu TOP 6:
Hierbei geht es um den Charakter des heutigen Geldes, die Bedeutung des Goldes und den Charakter des heutigen Wechselkurssystems. Siehe auch: Geld und Gold - Schein und Wirklichkeit

Programm als pdf-Datei






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Bildungskreis Nordhessen - www.salz-nordhessen.de in Kooperation
mit der SALZ Denkwerkstatt - www.bildungsgemeinschaft-salz.de/

Abendveranstaltung und Seminar 06. - 08. Juni 2008 in Kassel
Anmeldung: bildung@salz-nordhessen.de -- Kosten werden umgelegt

Der Schneelöwe im Drachenland.
Geschichte und Perspektiven Tibets


Referent
Dr. Ingo Nentwig
Ethnologe und Sinologe


Abendveranstaltung:
Freitag 06.06.08
Philipp-Scheidemann-Haus, Holländische Straße 74
19:00 Uhr Vortrag mit anschließender Diskussion

Seminar:
Samstag 07.06.08
Anne-Frank-Haus, Marburger Strasse 41
Ganztags ab 10:00 Uhr

Sonntag 08.06.08
von 10:00 bis 14:00 Uhr

mehr dazu bei Bildungsgemeinschaft SALZ e.V. - oben in der Linkleiste auf Denkwerkstatt klicken und hier






 
 
Forum
Sozialistischen
Gedanken-
austausches

27. Juli bis 2. August
2008
Jugendherberge Kassel
ForumTeilnahme:
SALZ-Bildungskreise: Bremen, Nordhessen,
Schleswig-Holstein - ISL, SAV
(angefragt)
www.mxks.de, www.proletarische-briefe.de
„ich bin dafür, dass gelernt wird
das lernen gegen den klassenfeind

ein lernen geht von oben nach unten
von sonderbar vorne nach gewöhnlich
ganz hinten.
das andere geht von gleich zu gleich
in gegenseitigkeit, offen,
das ist ein zutrauen, das weiß
dass für unseren kampf jeder jedem
jede jeder
was mitzubringen, was zu zeigen hat
was zu bedenken gibt und
was zu entdecken

was einer falsch macht,
das machen wir falsch
was eine lernt,
lernen wir alle
und hat einer,
hat eine von uns
noch fragen,
dann, dann sind das
unsere fragen.“
christian geissler
dissonanzen
der
klärung
 
Herzlich Willkommen!

Die 1. SALZ Sommerwoche ist dazu gedacht, einen jährlichen ZeitRaum für den inhaltlichen und persönlichen Austausch der Akteure der regional getrennt arbeitenden SALZ-Bildungskreise zu initiieren. Deren Umfelder und andere Gruppierungen, die in ähnlichen Bereichen arbeiten, möch­ten wir gerne zur Mitarbeit einladen.

Die SALZ Sommerwoche 2008 ist ein Versuch, die Theorie und Praxis der ArbeiterInnen-Bewegung möglichst allgemein verständlich darzustel­len. Ziel ist es, hierdurch die Diskussion so zu fördern, dass viele Indivi­duen in die Lage versetzt werden, angeeignete Teile dieser Theorie in den Alltagsdiskussionen aufzugreifen.



Die Referenten werden dazu Ausarbeitungen vorbereiten, welche gleich­zeitig die versierteren TeilnehmerInnen dazu auffordern, Änderungs- oder Verbesserungsvorschläge zu machen.

Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen! Es können auch noch eigene Beiträge eingebracht werden!

 
Veranstalter: SALZ Bildungskreis Nordhessen
orga-sommerwoche[at]salz-nordhessen.de

Und hier gibt es nochmal den Überblick über die Sommerwoche 2008.




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Sommerwoche Zugang

Programm



Konferenz für Ökologie & Sozialismus

Samstag 13.03. - Sonntag 14.03.2010

Ort: Saal der Volkshochschule Region Kassel, Wilhelmshöher Allee 21, 34117 Kassel

Mehr dazu findet ihr hier.

Und hier gibt es den Flyer zur Konferenz.






Workshop/Tagesseminare Angebot 2010
jeweils 10:00 -16:00 Uhr
im Büro der Partei DIE LINKE, Schillerstr. 21, 34117 Kassel

Tagesseminar Sa., 29. Mai 2010
Faschismus in Deutschland?
Die Faschismusanalyse von August Thalheimer und der KPO

Abstract:
Anders als Georgi Dimitroff, der im gleichen Jahr 1935 erklärte, der Faschis-mus sei „die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinis-tischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals", be-zieht sich August Thalheimer in seiner Analyse auf den ´18 Brumaire des Louis Bonaparte´: „Indem (...) die Bourgeoisie, was sie früher als ´liberal´ gefeiert, jetzt als ´sozialistisch´ verketzert, gesteht sie ein, daß ihr eignes Interesse gebietet, sie der Gefahr des Selbstregierens zu überheben, daß, um die Ruhe im Lande herzustellen, vor allem ihr Bourgeois-parlament zur Ruhe gebracht, um ihre gesellschaftliche Macht unversehrt zu erhalten, ihre politische Macht gebrochen werden müsse; daß die Privatbourgeois nur fort-fahren können, die andern Klassen zu exploitieren und sich ungetrübt des Eigentums, der Familie, der Religion und der Ordnung zu erfreuen, unter der Bedingung, daß ihre Klasse neben den andern Klassen zu gleicher politischer Nichtigkeit verdammt werde; daß, um ihren Beutel zu retten, die Krone ihr abgeschlagen und das Schwert, das sie beschützen solle, zugleich als Da-moklesschwert über ihr eignes Haupt gehängt werden müsse.“ (Marx Engels Werke 8, Seite 154). Während Dimitroff im Rahmen der Volksfrontpolitik nur die reaktionärsten Kreise der Bourgeoisie anprangert um sich mit den ande-ren verbünden zu können, geht Thalheimer davon aus, dass sich die gesam-te bürgerliche Klasse in einer ausweglosen Situation befindet, in der nur noch die Übergabe der politischen Macht an die faschistische Partei Rettung verspricht, um ihre ökonomische Macht zu sichern. Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 und die Spaltung der Arbeiterbewegung ermöglichte die faschisti-sche Diktatur in Deutschland. Besteht in der momentanen Krise die Gefahr einer faschistischen Massenbewegung? Wer dringt in das Vakuum vor, das die Gewerkschaften angesichts ihrer Hilflosigkeit gegenüber den Krisenfolgen hinterlassen? Wie ist die Verselbständigung der Exekutive, der Abbau an demokratischen Rechten, die zunehmende Überwachung zu bewerten? Welche Gegenstrategien sind möglich?

Tagesseminar Sa., 19. Juni 2010
Wohin treibt die Krise?
Abstract:
Die Weltwirtschaft wird jetzt im Winter 2009/10 von mancherlei Experten gesund gebetet. Andererseits ahnen selbst Regierungsvertreter: Wir haben es nicht mit einer einfachen Krise, sondern mit einer „tiefgreifenden Zäsur, ja mit einer Epochenwende zu tun“. (Schäuble) Die Befürchtung ist nicht gewi-chen, „dass sich die ökonomische Krise zu einer Krise unserer gesellschaftli-chen Verfassung und auch politischen Ordnung auswachsen könnte“. (Steinbrück)
Wohin treibt die Krise ökonomisch und politisch (aktuell im Frühjahr 2010) und welche Chancen ergeben sich für eine sozialistische Lösung?
Mit dieser Seminar-Frage werden folgende inhaltliche Schwerpunkte verbunden:


Tagesseminar - Termin auf Herbst verschoben - wahrscheinlich im Sept.
Privatisierung flop - Verstaatlichung top?
Abstract:
Workshop zu den ökonomischen Funktionen des Staates und zu verbreite-ten Vorstellungen über seine Rolle. In der Debatte um einerseits „Privatisie-rung öffentlicher Güter“ (vor der gegenwärtigen Krise) und andererseits „Verstaatlichung“ bzw. „Staatsinterventionen“ (in der gegenwärtigen Krise) wird dem kapitalistischen Nationalstaat und seinen Institutionen oft die Rolle des Retters vor dem Verwertungswahn zugebilligt.
Speziell in Deutschland existieren große Illusionen über die Aufgaben des Staates bzw. des „öffentlichen Sektors" (der „öffentlichen Hand“). Diese Illusionen werden gerade jetzt in der aufkommenden Krise des Kapitalismus v. a. aus „linken“, gewerkschaftsoffiziellen, „alternativen“ und zivilgesell-schaftlichen Kreisen gespeist.
In diesem Workshop sollen die ökonomischen Funktionen des kapitalisti-schen Staates im Zusammenspiel mit seinen anderen Funktionen genauer unter die Lupe genommen werden. Verbreitete Thesen über die qualitativen Unterschiede von „privatisierten“ und „öffentlichen“ Sektoren sowie Antithe-sen hierzu sollen auf den Prüfstand gestellt werden.
Begriffe wie „öffentliche Güter“, „Privatisierung“, „Verstaatlichung“, „Verge-sellschaftung“, „öffentliches Interesse“, „Gemeinwohl“, „Gemeinwirtschaft“ sollen geklärt und eingeordnet werden.
Ziel soll sein, selbst konkreteres Wissen und eine fundierte Einschätzung über die ökonomischen Funktionen des kapitalistischen Staates (speziell Nationalstaat BRD) zu bekommen und daraus politische Argumentation und Strategie entwickeln zu können.